Pastoraler Raum Erlenbach

Was heißt das konkret bei uns?

Im Bistum Würzburg wird viel über die „Pastoral der Zukunft“, „Pastorale Räume“ usw. geredet. So manches können Sie in der Tageszeitung oder im Internet lesen.

Doch was heißt das konkret für uns?
Wie weit sind wir?
Wie geht es weiter?

Unter dieser Rubrik möchte ich Ihnen in loser Folge jeweils einige aktuelle Entwicklungen mitteilen, damit auch Sie mitreden können und von den sicher großen Umwälzungen der kommenden Zeit nicht ganz überrascht werden.

Aktuelles

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Pastoralen Raum Erlenbach treffen sich regelmäßig monatlich, um die anstehenden Fragen zu besprechen und Entscheidungen für die Zukunft vorzubereiten und zu treffen. Allerdings sind wir mit vielen Verwaltungsaufgaben mehr und mehr überfordert, so dass immer weniger Zeit für seelsorgliche Tätigkeiten bleibt.

Für die ausgeschriebene Seelsorgestelle in Nachfolge von Diakon Peter Ricker in Sommerau hat sich bislang niemand beworben, so dass noch nicht absehbar ist, wie es mit den Vorbereitungskursen auf Erstkommunion und Firmung im Pastoralen Raum weitergeht.

Dazu kommt, dass Gemeindereferentin Gabriele Spahn-Sauer am Sonntag, 25. September, in Trennfurt verabschiedet wird. Auch hier ist eine Nachfolge völlig offen, aber wenig wahrscheinlich.

Die Finanzplanung 2023 bis 2025 wurde wieder an das Bischöfliche Ordinariat zurückgereicht, da wir bislang weder wissen, mit welchem Personal wir rechnen, noch welche Aufgaben und Projekte wirklich angegangen werden können.

An den Treffen auf Dekanats- und Diözesanebene konnte der Kurator Pfarrer Wolfgang Schultheis dieses Mal aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen. Die Protokolle mit allen Neuigkeiten werden uns aber sicher ereilen.

Die Angestellten in den Pfarrbüros („Sekretärinnen“) haben sich erstmals getroffen und darum gebeten, dass vor Ort eine Schulung zu Computerfragen stattfinden kann. Diese wird nun im September mit Frau Koberstein von der IT-Abteilung des Bistums stattfinden.

Die Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger werden sich ebenfalls im September wieder treffen. Immobilien-Kategorisierung, Grund- und Umsatzsteuer, Personal und Finanzierung im Pastoralen Raum usw. stehen auf dem Programm.

Neu ist auch im September ein Treffen der Vertreter der Pfarrgemeinden (bislang: Pfarrgemeinderat – jetzt: Pfarrgemeinderat, Gemeindeteam, Beauftragte…), um gemeinsame Aufgaben im Pastoralen Raum zu beraten. Außerdem sind Vertreter für das Dekanatsforum und den Diözesanrat zu benennen. Aus Wörth hat sich bislang noch keine Vertreterin bzw. kein Vertreter für dieses Gremium gefunden. Wer uns Wörther vertreten möchte, darf sich gerne melden.

Immer noch informativ

März 2022

Die Stellenausschreibung für eine ganze pastorale Stelle (Diakon, Pastoral- oder Gemeindereferentin oder -referent) für den Pastoralen Raum mit Dienstsitz in Sommerau ist erfolgt.

Für das Dekanat Miltenberg ist Frau Christiane Lehr seit dem 01.02.22 mit 28 Wochenstunden als Verwaltungsreferentin tätig. Dem Seelsorgeteam hat sie sich inzwischen vorgestellt. Frau Lehr war seit 2014 Sekretärin bei der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Miltenberg und hat vorher mehrjährig als Sachbearbeiterin und Immobilienkauffrau gearbeitet.

Das Seelsorgeteam hat sich in den vergangenen Wochen mit folgenden Themen beschäftigt: Informationen über Ansprechpartner Friedhöfe und Haus-Krankenkommunion; Anfrage des Schulreferates bzgl. Religionsunterricht im kommenden Schuljahr; Urlaubsplanung mit Vertretung und Beantragung einer Urlaubsaushilfe; Verteilung der Ansprechpartner für verschiedene Gremien.

Die Kirchenpfleger und Kirchenrechner treffen sich am 27. April 2022 in Mönchberg zu einer Besprechung, bei welcher auch die neue Verwaltungsreferentin Christiane Lehr anwesend sein wird.

Stellenausschreibung für eine/n pastoralen Mitarbeiter/in

Christiane Lehr neue Verwaltungsreferentin im Dekanat Miltenberg

„Sie übernehmen eine Kardinalsaufgabe, denn sie sollen Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation zwischen dem Bischöflichen Ordinariat Würzburg und den Kirchenverwaltungen vor Ort sein“, sagte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran beim Einführungstag der neuen Verwaltungsreferentinnen und -referenten. „Die Einführung dieser neuen Stellen ist unsere Reaktion auf die immer komplexer werdenden Anforderungen an eine Rechtsperson wie eine Kirchenstiftung“, erklärt Generalvikar Vorndran. „Unser Ziel ist es, dass diejenigen, die vor Ort die Verantwortung tragen, sowohl Ehren- als auch Hauptamtliche, schneller, passgenauer und vor allem auch räumlich näher die subsidiäre Hilfe finden, die sie gerade brauchen.“

Bei einem dreitägigen Einführungsseminar Anfang Februar erhielten die Verwaltungsreferenten einen Einblick in ihre künftigen Aufgabenfelder. Sie werden die Kirchenverwaltungen unter anderem in den Bereichen Finanzen, Immobilien/Liegenschaften oder Personal beraten und begleiten. Zudem sollen sie die Leitung des Pastoralen Raums in wirtschaftlichen, personellen und baulichen Fragen sowie in der Zusammenarbeit mit den Dienststellen des Bischöflichen Ordinariats, aber auch Kommunen und Landratsämtern unterstützen. Auch die Begleitung bei der Überwachung datenschutzrechtlicher Vorschriften oder der Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften gehören zu ihren Aufgaben.

Dienstsitz der Verwaltungsreferenten sind die Dekanatsbüros, Sie unterstehen den Leiterinnen und Leitern der Dekanatsbüros. Mit dem Seelsorgepersonal arbeiten sie zusammen. Die Verantwortlichen vor Ort sollen in ihren Tätigkeiten Unterstützung erhalten. Zudem sollen die Verwaltungsreferenten die Kommunikation zwischen dem Bischöflichen Ordinariat und den Kirchenverwaltungen vereinfachen. Dazu gehöre beispielsweise, bei unklaren Zuständigkeiten die richtigen Ansprechpartner innerhalb des Bischöflichen Ordinariats zu vermitteln.

„Wir vertrauen, dass wir unseren Servicegedanken durch Sie wesentlich verbessern können“, zeigte sich Generalvikar Vorndran bei den Einführungstagen gegenüber den neun Frauen und Männern überzeugt.

Die neuen Stellen wurden im Rahmen des Programms „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ geschaffen. „Wir haben uns im Bistum bewusst entschieden, dass die einzelnen Kirchenstiftungen auch in den Pastoralen Räumen weiter bestehen“, erklärt Generalvikar Vorndran in einem Brief an die Kirchenstiftungen, Kirchenverwaltungsvorstände und Ehrenamtlichen. Die Kleinteiligkeit der Strukturen bezeichnet er darin als ein wesentliches Merkmal und eine Stärke von Kirche im Bistum Würzburg: „Vor Ort wird am besten und am verantwortungsvollsten gewusst, was die alltäglichen Bedürfnisse der Kirchengemeinden sind. Wir hoffen, dass wir mit den Verwaltungsreferentinnen und -referenten eine Unterstützungsstruktur zur Verfügung stellen, die den Kirchenverwaltungen in ihrer verantwortungsvollen Arbeit zur Seite steht und damit motiviert, die ehrenamtliche Arbeit in den Kirchenstiftungen weiterzuführen.“ Von diözesaner Seite hoffe man zudem, staatliche Vorgaben künftig besser in der Fläche umsetzen zu können.

Für das Dekanat Miltenberg ist Frau Christiane Lehr seit dem 01.02.22 mit 28 Wochenstunden als Verwaltungsreferentin tätig. Frau Lehr war seit 2014 Sekretärin bei der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Miltenberg und hat vorher mehrjährig als Sachbearbeiterin/Immobilienkauffrau gearbeitet.

gekürzt aus (POW)

Februar 2022

Pastoraler Raum errichtet

Während eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Erlenbach unter der Leitung von Domkapitular Albin Krämer wurde der Pastorale Raum Erlenbach am 6. Februar 2022 offiziell errichtet.

Pfarrer Wolfgang Schultheis wurde zum „Kurator“ ernannt und erhielt die entsprechenden Urkunden überreicht.

Artikel der Pressestelle des Bischöflichen Ordinaritates

Stellenausschreibung

Beim Treffen der Seelsorgerinnen und Seelsorger im Februar wurde die Stellenausschreibung für die pastorale Stelle vervollständigt und kann nun seitens des Personalreferates des Bistums ausgeschrieben werden. Hoffentlich meldet sich bald eine neue Mitarbeiterin oder ein neuer Mitarbeiter für unseren Pastoralen Raum.

Kategorisierung der Immobilien

Eine der nächsten Aufgaben im Pastoralen Raum ist die Überlegung, welche der kirchlichen Immobilien in Zukunft wie genutzt werden sollen. Sicher ist, dass bei zurückgehenden Kirchenbesucher- und Kirchenmitgliederzahlen auch die Anzahl der Gebäude reduziert werden muss.

Treffen verschiedener Gremien

Neben den bisherigen regelmäßigen Treffen der hauptberuflichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern werden sich in nächster Zeit weitere Gruppierungen treffen: Vertreter der Kirchenverwaltungen mit der neuen Verwaltungsleiterin im Dekanat Miltenberg Christiane Lehr, Vertreter der Pfarrgemeinderäte, sowie die Sekretärinnen.

Januar 2022

Treffen der Seelsorgerinnen und Seelsorger

Durch den Wechsel von Diakon Peter Ricker in den Pastoralen Raum Obernburg ist eine Stelle bei uns frei geworden. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralen Raumes Erlenbach haben sich deswegen im Januar getroffen, um eine Stellenbeschreibung zu formulieren. Hoffentlich findet sich baldmöglichst eine Bewerberin oder ein Bewerber, die oder der vor allem im Bereich Sommerau mitarbeiten wird.

Dezember 2021

Neuer Dekan gewählt

Zum ersten Dekan des neuen Dekanates Miltenberg wurde Pfarrer Michael Prokschi aus Kirchzell gewählt.

Sein Stellvertreter ist Pfarrer Jan Kölbel aus Miltenberg.

Das Dekanats-Leitungsteam wird ergänzt durch Pastoralreferent Holger Oberle-Wiesli aus Elsenfeld.

Die Wahlen fanden am 24. November 2021 im Pfarrzentrum Wörth statt und wurden von Bischof Franz Jung bestätigt.

Diakon Peter Ricker wechselt in den Pastoralen Raum Obernburg

Diakon Peter Ricker, der vor einigen Jahren auch in Wörth tätig war, wechselt ab 1. Januar 2021 von Sommerau in den neuen Pastoralen Raum Obernburg, konkret nach Großwallstadt und Niedernberg.

Errichtungs-Gottesdienst des Pastoralen Raumes

Domkapitular Albin Krämer wird im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag, 6. Februar 2022, um 16:00 Uhr in Erlenbach, St. Peter und Paul, den neuen Pastoralen Raum Erlenbach errichten.

Hierzu ergeht schon jetzt herzliche Einladung an alle!

November 2021

In den vergangenen Wochen fanden viele Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen zum „Pastoralen Raum Erlenbach“ statt.

Vertreter Erlenbach – Wörth

Zunächst fand ein Gespräch zwischen den hauptamtlichen Seelsorgern aus Erlenbach und Wörth, sowie Rosemarie Becker (Pfarrgemeinderat Erlenbach) und Alois Gernhart (Kirchenverwaltung Wörth) statt. Dabei wurde überlegt, wie eine mögliche Zusammenarbeit innerhalb der Assoziierung Wörths an die Pfarreiengemeinschaft Erlenbach aussehen kann. Einig war man sich darüber, dass es in nächster Zeit bei den bestehenden Strukturen bleiben soll. Absprachen geschehen dort, wo sie nötig und sinnvoll sind.

Treffen mit Generalvikar, Personalchef und Finanzdirektor der Diözese

Sowohl die Seelsorgerinnen und Seelsorger des bisherigen Dekanates Obernburg, als auch die Kirchenpfleger trafen sich in getrennten Runden mit Generalvikar Vorndran, Finanzdirektor Kunkel und Personalchef Hambitzer in Kleinwallstadt. Neben vielen Informationen seitens des Bistums wurden Fragen aus dem Dekanat aufgegriffen. Zwar wird gesehen, dass sich in verändernder Zeit auch vieles in Kirche und Seelsorge verändern wird, aber die Geschwindigkeit für vieles zu schnell war und der notwendige Austausch in letzter Zeit auch durch die Corona-Pandemie bedingt (oft) auf der Strecke geblieben ist.

Informationsveranstaltung „in solidum“

Im Martinushaus in Aschaffenburg fand eine Veranstaltung des Offizials der Diözese. Dr. Stefan Rambacher, und des Seelsorgeamtsleiters Albin Krämer für die Pfarrer am Untermain statt. Es wurde über die rechtlichen und praktischen Auswirkungen des Leitungsmodells „in solidum“ für die beteiligten Priester informiert.

Was bedeutet „Leitung in solidum“?

Das Leitungsmodell „in solidum“ versteht sich als Teammodell. Zunächst verzichten die bisherigen Pfarrer auf ihre bisherigen Pfarreien und Kuratien. Anschließend werden diese Priester zu „Teampfarrern“ für den gesamten Pastoralen Raum ernannt. Miteinander leiten diese Teampfarrer den Pastoralen Raum, wobei ein Pfarrer aus dem Team als „Moderator“ fungiert. Zu seiner Unterstützung wird ein „Kurator“ oder eine „Kuratorin“ ernannt.

Was bedeutet „Übergangsmodell“?

Alternativ bleiben die Pfarrer vorübergehend weiterhin verantwortlich für ihre bisherigen Pfarreien und Kuratien und arbeiten auf Grundlage einer gemeinsamen Vereinbarung im Pastoralen Raum zusammen. Sie schlagen aus ihrer Mitte einen „Kurator“ vor, der die Zusammenarbeit im Pastoralen Raum fördert. In gleicher Weise bleiben das pastorale Personal und das Verwaltungspersonal der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft zugeordnet. Formen der Zusammenarbeit im Pastoralen Raum müssen verbindlich festgelegt werden. Der „Pastorale Raum Erlenbach“ hat sich für dieses Modell entschieden.

Treffen PGR Erlenbach – KV Wörth

Der Pfarrgemeinderat Erlenbach hatte Vertreter der Kirchenverwaltung Wörth zu einem gemeinsamen Austausch eingeladen. Alois Gernhart und Dr. Claus Latz diskutierten in Mechenhard über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Wichtig sind gegenseitige Informationen, damit man bei entsprechender Notwendigkeit auch kurzfristig Absprachen treffen kann.

Oktober 2021

Neues Dekanat Miltenberg

Bischof Franz Jung hat zum 1. Oktober 2021 die bisherigen Dekanate aufgelöst und 9 neue Dekanate umschrieben, die in den meisten Fällen den Landkreisen entsprechen. Am 24. November 2021 wird der erste Dekan des neuen Dekanates Miltenberg in Wörth gewählt.


Pastorale Räume im Dekanat Miltenberg

Gleichzeitig hat er die neuen Pastoralen Räume errichtet.
Die Pfarrei St. Nikolaus, Wörth, wurde der Pfarreiengemeinschaft „Christus, der Weinstock“ Erlenbach angegliedert, da es keine Einzelpfarreien mehr geben soll.

  • Pastoraler Raum Amorbach
    • Pfarreiengemeinschaft Am Engelberg:
      Großheubach, Kleinheubach, Laudenbach, Rüdenau
    • Pfarreiengemeinschaft Kirchzell:
      Kirchzell, Breitenbach, Preunschen, Watterbach, Breitenbuch
    • Pfarreiengemeinschaft Um den Gotthard:
      Amorbach, Beuchen, Boxbrunn, Reichartshausen

  • Pastoraler Raum Elsenfeld
    • Pfarreiengemeinschaft Christi Himmelfahrt:
      Hausen, Kleinwallstadt
    • Pfarreiengemeinschaft Christus Salvator:
      Elsenfeld, Eichelsbach, Rück-Schippach
    • Pfarreiengemeinschaft Maria im Grund:
      Leidersbach, Ebersbach, Roßbach, Volkersbrunn
    • Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus:
      Soden, Sulzbach, Dornau

  • Pastoraler Raum Erlenbach
    • Pfarreiengemeinschaft Christus, der Weinstock:
      Erlenbach, Mechenhard, Streit, Wörth
    • Pfarreiengemeinschaft Johannes Nepomuk:
      Klingenberg, Röllfeld, Trennfurt
    • Pfarreiengemeinschaft St. Wendelinus:
      Mönchberg, Röllbach, Schmachtenberg, Sommerau, Hobbach

  • Pastoraler Raum Miltenberg
    • Pfarreiengemeinschaft Faulbachtal:
      Altenbuch, Breitenbrunn, Faulbach
    • Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen:
      Eichenbühl, Heppdiel, Schippach, Neunkirchen, Richelbach, Umpfenbach, Riedern, Guggenberg
    • Pfarreiengemeinschaft St. Martin
      Bürgstadt, Miltenberg, Breitendiel, Mainbullau, Wenschdorf
    • Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus Süd-Spessart:
      Dorfprozelten, Fechenbach, Reistenhausen, Stadtprozelten, Neuenbuch

  • Pastoraler Raum Obernburg
    • Pfarreiengemeinschaft Großwallstadt – Niedernberg:
      Großwallstadt, Niedernberg
    • Pfarreiengemeinschaft Lumen Christi entlang der Mömling:
      Eisenbach, Mömlingen, Obernburg

„Übergangsmodell“ im Pastoralen Raum Erlenbach

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Pastoralen Raum Erlenbach haben sich für das „Übergangsmodell“ entschieden. Das bedeutet, dass die Pfarrer Reinhold Ball, Klingenberg, Franz Kraft, Erlenbach, Franz Leipold, Röllbach, und Wolfgang Schultheis, Wörth, weiterhin die Leiter ihrer verliehenen Pfarreien und Kuratien bleiben. Zudem wird ein „Kurator“vom Generalvikar ernannt, welcher die Koordination innerhalb des Pastoralen Raumes und die Vertretung außerhalb und auf Dekanatsebene wahrnimmt.

August / September 2021

Die Kirchenverwaltung St. Nikolaus hat entschieden, dass die Einzelpfarrei Wörth sich der Pfarreiengemeinschaft „Christus, der Weinstock, Erlenbach“ assoziiert.
Diese Entscheidung war notwendig geworden, weil Bischof Franz Jung beschlossen hat, dass es keine Einzelpfarreien unter einer bestimmten Größe mehr geben soll.

Auf das konkrete Gemeindeleben bei uns in Wörth hat das zunächst keine Auswirkungen, da wir in einigen Bereichen bereits seit Jahren mit den Erlenbacher Gemeinden zusammenarbeiten (gemeinsame Firmung, Pfarrer zu vielen Gottesdiensten im Krankenhaus Erlenbach, sowie in Mechenhard…) und weitere Schritte momentan nicht erforderlich sind.

Die Pfarrer der beteiligten Gemeinden (Reinhold Ball, Franz Kraft, Franz Leipold, Wolfgang Schultheis) haben überlegt, dass ein Antrag auf das „Übergangs-Modell“ gestellt wird. Dies besagt, dass alle Pfarrer weiterhin leitende Pfarrer ihrer ihnen übertragenen Pfarreien und Kuratien bleiben. Es wird zunächst kein „Moderator“ bestellt, sondern lediglich ein „Kurator“, der für notwendige gemeinsame Treffen und Absprachen unter den Haupt- und Ehrenamtlichen im Pastoralen Raum sorgen soll.

Vertreter der Pfarreien (Pfarrgemeinderäte) haben sich getroffen, um sich kennenzulernen. Konkrete Beschlüsse wurden nicht gefasst.

Ende September trafen sich die Kirchenpfleger und Kirchenrechner, ebenfalls um sich kennenzulernen und Fragen für das Treffen mit dem Generalvikar, dem Personalchef und Finanzdirektor im Oktober zu sammeln. Konkrete Entscheidungen sind auch hier zunächst nicht geplant.

Juli 2021

Brief des Generalvikars an die ehrenamtlich Engagierten in den Pastoralen Räumen, sowie an die Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Einführung des Leitungsmodells „in solidum“

Archiv

Wolfgang Schultheis