Kirchweihe und Erntedank

Den Jahrtag der Kirchweihe von St. Nikolaus (in diesem Jahr der 128.) feiern wir in Wörth seit einigen Jahren in Verbindung mit dem Dank für die Erntegaben.

Ein festlich gestalteter und geschmückter Altar, Ministranten, Orgelmusik und viele Gottesdienstbesucher bildeten den Rahmen auch für Ehrungen und Dank am Ende des Gottesdienstes.

Aus der Ansprache von Pfarrer Wolfgang Schultheis, der zusammen mit dem stellvertretenden Kirchenverwaltungsvorstand Matthias Bayer die Osterkerzen als höchste Auszeichung der Pfarrgemeinde St. Nikolaus überreichte:

Sie sehen hier vorne am Altar zwei Osterkerzen der letzten Jahre brennen. Die Osterkerze – traditionell die höchste Auszeichnung unserer Pfarrgemeinde. Denn diese gibt es nur einmal. Das Kirchweihfest ist eine gute Gelegenheit, wieder einmal verdienten Menschen unserer Pfarrgemeinde diese zu verleihen.

Zunächst einmal geht es um einen Mann, der sehr oft und oft auch sehr früh in unserer Pfarrkirche zu finden ist. Meist arbeitet er im Hintergrund und tritt nur selten in Erscheinung. Aber wehe, er würde fehlen. Dann würde bestimmt etwas fehlen oder andere wissen nicht, wo etwas zu finden ist. Wer bereitet vor und nach, wer sorgt dafür, dass möglichst alles zur rechten Zeit am rechten Platz steht? Die Sakristei ist seine Schaltstelle. Herzlichen Dank für alle Dienste!

Herzlichen Glückwunsch, Herr Richard Hofbauer!

Sie sehen: hier brennt noch eine weitere Osterkerze, die wir heute verleihen möchten. Es geht wieder um unsere Pfarrkirche und ihr Erscheinungsbild – innen wie außen. Wer sorgt für die wöchentliche Reinigung, wer kümmert sich um Blumenschmuck, den gewöhnlichen während des Jahres, aber auch den außergewöhnlichen zu den Festtagen? Wer kümmert sich um die vielen Kleinigkeiten, die zwar auffallen, aber andere ganz gerne übersehen? Und da geht es nicht nur um all das, was gerne in der Kirche liegenbleibt oder mal wieder gemacht werden müsste.

Es geht vor der Kirchentüre weiter, damit die Kirche auch von außen einen gepflegten Eindruck macht. Denn Wildkräuter zwischen den Ritzen bis an die Straße und so mancher stinkende Unrat verschwinden nicht von allein. Die Herausforderungen nehmen leider nicht ab. Dieses Ehepaar organisiert und legt selbst Hand an. Vieles sehen wir nicht, weil es unbemerkt und ohne großes Aufsehen erledigt wird. Deswegen können wir einfach nur dankbar sein, dass es solche Menschen in unserer Pfarrgemeinde St. Nikolaus gibt.

Herzlichen Glückwunsch: Therese und Franz Fried!

Weitere Bilder (Danke an Reiner Ott) vom Festgottesdienst