Ein neues Gesicht im Pfarrbüro

Liebe Pfarrgemeinde St. Nikolaus,

heute darf ich mich bei Ihnen als neue Mitarbeiterin im Pfarrbüro vorstellen.

Mein Name ist Silke Dotzel, ich bin 47 Jahre alt und seit 23 Jahren verheiratet.

Unsere beiden Töchter sind 19 und 22 Jahre alt. Vor meiner Tätigkeit im Pfarrbüro war ich als staatlich geprüfte Erzieherin im Kindergarten in Wörth tätig. Mein christlicher Glaube ist, neben meiner Familie, ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben.

Im Januar werde ich von meiner Vorgängerin Frau Luise Herbert im Pfarrbüro eingearbeitet und mit den Aufgaben vertraut gemacht. Viele neue Namen, Abläufe und Computerprogramme werden auf mich einprasseln und mich fordern. Aber genau das ist es, was ich gesucht habe, eine neue berufliche Herausforderung.

Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im Pfarrbüro. Gerne werde ich für Sie da sein und Ihnen bei Ihren Anliegen helfen.

Ich freue mich auf ein gutes Miteinander und auf eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft.

Ihre Silke Dotzel 


Liebe Gemeindemitglieder,

eigentlich stände an dieser Stelle eine sachliche Information über einen Personalwechsel im Pfarrbüro – mit herzlicher Begrüßung der neuen Mitarbeiterin Silke Dotzel, sowie Dank und Anerkennung für viele gemeinsame Jahre mit Luise Herbert.

Aber nach so vielen Jahren – weit über 20 Jahre und damit fast meine gesamte Zeit als Pfarrer hier in Wörth – fällt es mir sehr schwer, so einfach Abschied zu nehmen von einer mir vertrauten und zuverlässigen Mitarbeiterin: Luise Herbert.

Denn es war und ist ja mehr als all die tagtäglich anfallende Arbeit im Pfarrbüro und Pfarrhaus, all die ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht nur in vielen Jahren der Erstkommunionkurse und der Sternsingeraktionen – es wurde zu einer Freundschaft mit der Familie Herbert, die weit über die tägliche Arbeit hinausreichte. Viele gemeinsame Unternehmungen nicht nur im Pfarrgemeinderat und verschiedenen Pfarreireisen resultierten aus so manchen gemeinsamen Überlegungen.

Das macht auch mich nun für die Zukunft zunächst einmal unsicher, weil vieles bislang auch ohne lange Absprachen selbstverständlich war und ist, weil wir beide wussten, „wie der andere tickt“ und wie wir anstehende Fragen angehen und Probleme lösen, ohne lange zu diskutieren.

Vieles wird und muss sich ändern. Mit Silke Dotzel werde auch ich mich und werden wir uns gemeinsam neu einarbeiten dürfen und müssen. Darauf freue ich mich und wünsche ich ihr, mir und uns miteinander ein gutes Gelingen.

Aber ich hoffe auch auf Ihr aller Verständnis, dass in der kommenden Zeit manches eben nicht so schnell und effizient erledigt werden kann, weil wir eben erst schauen müssen, wie es geht. Und corona-bedingt können all die Computerschulungen des Bistums mit vielen diözesan-eigenen Programmen ebenfalls nicht zeitnah durchgeführt werden. Leider hängen daran auch viele Zugangsvoraussetzungen im Diözesan-Computernetz.

Für uns alle von Vorteil ist, dass ab Januar nun erst einmal eine Zeit der Einarbeitung beginnt, in welcher sowohl Luise Herbert als auch Silke Dotzel im Pfarrbüro anwesend sein werden. Damit ist für uns alle ein guter Übergang möglich.

Wolfgang Schultheis