Wort des Pfarrers

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Jahresauftakt und der Faschingszeit schreiten wir nun mit großen Schritten in die Tage und Wochen, welche für uns Christen der Höhepunkt des Jahres sind: der Osterfest­kreis.

Der Aschermittwoch eröffnet die 40-tägige Vorbereitungszeit (Fastenzeit) auf Ostern, welche über die Heilige Woche zu den Österlichen Tagen von Gründonnerstag bis zur Auferstehungsfeier führt. Und diese Freude über die Auferstehung darf 50 Tage andauern – bis zum Pfingstfest.

Der Pfarrgemeinderat hat dieses Christus-Jahr der Ökumene und des Erinnerns an 500 Jahre Reformation für uns in Wörth unter das Motto aus dem 5. Kapitel des Galaterbriefes gestellt: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“. So werden wir – ein Vorbereitungsteam aus dem Pfarrgemeinderat – auch die Sonntagsgottes­dienste der Fastenzeit und auch unsere Kirche sichtbar unter diesem Motto gestalten.

Dazu sind Sie eingeladen, Bilder und Texte zum Thema „FREIHEIT“ zu suchen und mit in die Kirche zu bringen, damit wir sie dort für alle sichtbar auf­hängen können.

Auch an alle Gruppen ergeht die Aufforderung, ihre Statements mitzubringen. 

 Bitte geben Sie Ihre „Mitbringsel“ in der Sakristei, im Pfarrbüro oder bei jedem Mitglied des Pfarrgemeinderates ab.

Wir sind gespannt,was sich zur „Freiheit“ so alles findet.

 

Unsere bisher geplanten Themen:

Aschermittwoch:  Umkehr braucht Freiheit – Der ganze Mensch soll frei und gesund werden; sich selbst wiederfinden; das einüben und verwirk­lichen, was wir durch die Taufe geworden sind – Das Gesetz Christi bedeu­tet: nicht fordern, sondern schenken; loslassen, sich selber loslassen, sich selber lassen und wie durch den Tod hindurch das neue, größere Leben gewinnen – Asche als Bild der Vergäng­lichkeit und als Zeichen der Trauer und Buße.

Themen des 1. Fastensonntages sind: Freiheit bedeutet Versuchung – Gott will nicht den Tod, sondern das Leben – Versuchung ist Prüfung, Test – Adam wurde geprüft und hatte den Test nicht bestanden – Auch Jesus wurde dreifach geprüft – erfährt dreifachen Hunger – und überwindet ihn.

Am 2. Fastensonntag geht es um folgende Gedanken: Berg: mit Gott und der Welt allein – „verklärt“: der Horizont verschwindet – Neuer Anfang des Heiles – Abraham zieht fort, ohne zu wissen, wann und wo er ankommen wird – er hat lediglich die Verheißung, den Segen Gottes – Christus als Wegweiser.

Die Messfeier am 3. Fastensonntag ist geprägt vom Thema Wasser. Der Mensch hat Hunger nach Brot, Durst nach Wasser. Aber der Mensch braucht mehr. Jedoch kann er die kostbarsten Dinge nur als Geschenk empfan­gen. In diesem Gottesdienst dürfen wir außerdem eine Diamantene Hochzeit feiern.

Die Firmlinge gestalten nach ihrem 2. Kurstag den Gottesdienst zum 4. Fastensonntag mit. Wir dürfen gespannt sein, was den Jugendlichen zum Thema „Freiheit“ einfällt. Außerdem werden die Erstkommunionkinder die Gabenprozession übernehmen. Weitere Gedanken an diesem Sonntag: Freiheit des Sehens und des Wegschauens – Verantwortung – Unterscheidung der Geister – Gott schaut nicht auf das, was die Menschen sehen (wollen) – Gott schaut auf das Herz des Menschen.

Der Gottesdienst zum 5. Fasten­sonntag wird mitgestaltet durch den Familiengottes­dienst­kreis. Themen: Vorgezeichneter Weg im Leben – Abzweigungen – Jesus geht seiner Verantwortung nicht aus dem Weg.

Herzliche Einladung zum Fastenessen im Anschluss an den Gottesdienst am 2. April 2017 im Nikolaus-Saal.

In diesem Jahr werden als Neuerung verschiedene Suppen zur Auswahl stehen, u.a. eine Gemüseminestrone und eine Kartoffelcremesuppe. Der Pfarrgemeinderat freut sich über Ihre Teilnahme ab ca. 11:45 Uhr.

Der Bußgottesdienst in der Fastenzeit wird wieder am Montag in der Karwoche stattfinden, also am 10. April 2017, um 19 Uhr.

Eine Messfeier mit allgemeiner Kranken­salbung für kranke, ältere und gebrechliche Menschen, sowie für alle, die den besonderen Zuspruch Gottes bedürfen, findet am Montag, 27. März 2017, um 19 Uhr in St. Nikolaus statt. Außerdem wird die Krankensalbung ab sofort auch jeden Samstag nach der Messfeier im Krankenhaus (Beginn um 18 Uhr) gespendet. Falls Sie für sich oder für Angehörige die Krankensalbung zu Hause wünschen, dürfen Sie sich gerne an das Pfarrbüro oder mich direkt wenden.

Herzliche Grüße und eine gesegnete Zeit

Ihr Pfarrer
Wolfgang Schultheis